Der Reporter-Workshop in Bielefeld war super schön!

wenn Ihr Euch mit den Zukunftsreportern aus Bielefeld auf die Suche nach dem nachhaltigen Leben machen wollt, lest unten weiter


 
Endlich gehts's los! Zweimal musste der Workshop bereits coronabedingt  verschoben werden, doch nun konnten sich die Bielefelder Zukunftsreporter*innen endlich mit Begeisterung in die Projektarbeit stürzen. 
Wie sieht die Arbeit einer Journalistin aus? 
Wie schreibt man einen Artikel? 
Was muss ich beim Schreiben bedenken? 
Darf ich meine eigene Meinung in einem Text kundtun? 

Es gab jede Menge Fragen zu diesem  schönen und wichtigen Beruf, und wir nutzten diesen ersten Tag, um uns mit diesen Fragen zu beschäftigen, auch praktische Übungen dazu zu machen. 
U.a. entwarfen die Nachwuchskräfte Überschriften, einmal im Stil einer Boulevard-Zeitung 
und einmal im Stil eines seriösen Blattes. 

Außerdem wurde in 2-er Gruppen die Kunst des Interview-Führens geübt. Darüberhinaus galt es, natürlich sich erst einmal kennenzulernen, viel zu erzählen und vor allem die Woche zu planen und gemeinsam inhaltlich vorzubereiten. Last but not least haben wir einen Namen gefunden für unser Team und die (natürlich fiktive)Zeitung, für die wir in dieser Woche arbeiten. 
The Green Fox. 
Emblem und Buttons entstanden, natürlich sef-made! 
Morgen geht es zwecks Straßenbefragungen und zu Recherchen bei einzelnen Bio-Pionieren in die Stadt. 

Alle freuen sich schon darauf. 
 

Im Fair Trade Laden

hier haben wir viel erfahren, den Text könnt Ihr morgen hier lesen...

Auf dem Kökerhof

das hier geführte Interview könnt Ihr morgen hier lesen... :-


Unsere Zeit als Journalisten

 

Zwei Tage lang waren die Green Foxes nun in der Stadt unterwegs gewesen und hatten dabei jede Menge gezielt erfragter Informationen sammeln können. Nun sollte es - ganz wie es im wirklichen Journalistinnenleben üblich ist - darum gehen, das Material zu einer interessanten Zeitungsseite zusammenzustellen und sie der Öffentlichkeit vorzustellen. Wir beschäftigten uns in diesem Zusammenhang nicht nur mit Fragen der konkreten Textgestaltung, sondern auch mit Fragen der Präsentation und Vermarktung. Was macht "The Green Fox" eigentlich besonders? Warum sollte man diese Zeitung lesen?  Der Donnerstag wurde im Wesentlichen für das Schreiben der einzelnen Artikel genutzt und um über Gestaltungsdinge abzustimmen. Außerdem wurde schon einmal geübt für die Präsentation am Freitag. Wir stellten uns dazu vor, Besuch von potentiellen Sponsor*innen zu bekommen, und die Gruppe legte schon einmal fest, wer wann was sagen sollte. Eine gute Übung für Aufgaben, die in der weiterführenden Schule ebenso wie im späteren Berufsleben mit Sicherheit vorkommen werden. Um aber nicht nur mit dem Kopf zu arbeiten, gab es an diesem Tag auch eine kreative Stunde, in der die Jugendlichen aus Milch- bzw. Saftkartons Portemonnaies bastelten. Modernes Upcycling! Am Freitagvormittag stellten die Grünen Füchse unter Hochdruck (auch das ist schließlich ein Kennzeichen des journalistischen Berufes) ihre Zeitung fertig und waren auf den Punkt vorbereitet, als um 11 Uhr drei Mitarbeiterinnen des Hauses anklopften, um sich über das neue Blatt auf dem hart umkämpften Zeitungsmarkt zu informieren. Alles lief wie am Schnürchen und als das Redaktionsteam im Anschluss einzeln die hochverdienten Urkunden überreicht bekam, herrschte einen Moment lang strahlende Freude. Mit Nachbesprechungen, dem Kopieren des Zeitungsplakates, damit alle die Früchte dieser Woche mit nachhause nehmen konnten und dem abschließenden Zeichnen bzw. Erstellen von Papier-Collagen zum Thema : "Wie wünsche ich mir die Welt von morgen?" endete der Workshop.  Er hat Spaß gemacht.